Stadtwerke Herne (NRW)
Dank Internet Metering Zeit und Geld gespart
Die Stadtwerke Herne übertragen Zählerdaten über das Internet. So brauchen sie weniger Zeit, um alle Daten zu erfassen, und sparen Telefongebühren. Internet Metering hat sich bei den Stadtwerken durchgesetzt. Wegen der guten Erfahrungen wollen die Verantwortlichen weitere Messpunkte umrüsten und über das Internet auslesen.
Landis+Gyr und meter2cash aus der Landis+Gyr-Gruppe haben mit den Stadtwerken der nordrhein-westfälischen Stadt Herne bei 80 ausgewählten Kunden neu entwickelte Kommunikationseinheiten installiert. Diese sind über Ethernet oder ein GPRS-Modem (General Packet Radio Service, ein paketorientierter Übertragungsdienst) an das Internet angeschlossen. So können die Stadtwerke Herne die Daten der Verbrauchsmessungen bei diesen Kunden online auf ihre Server übertragen.
Die Software iMEGA ist auf den Servern der Stadtwerke installiert und kommuniziert als Schnittstelle mit den unterschiedlichsten Zählern und Zählerfernabfragesystemen. iMEGA verwaltet die dynamischen IP-Adressen und funktioniert wie ein Telefonbuch. Das Fernzählsystem kann auf dieses Telefonbuch zugreifen und so die einzelnen Zähler erreichen.
So können gleichzeitig bis zu 250 im Netz installierte Zähler abgefragt werden, was die Zeit für die Erfassung deutlich senkt. Und weil bei GPRS die Telefongebühren nicht nach Verbindungsdauer, sondern nach übertragener Datenmenge berechnet werden, sparen die Stadtwerke Herne rund 40 Prozent an Kommunikationskosten.
Die Fachleute der Stadtwerke können laufend alle Daten online abfragen und wissen darum sofort, ob irgendwo irgendetwas falsch läuft, und können umgehend reagieren. Die Kunden profitieren nicht nur, weil eine Panne schneller behoben ist, sondern auch, weil sie spätestens nach einer Stunde ihre Lastprofile online abfragen können – natürlich übersichtlich aufbereitet und, wenn sie wollen, mit Grafiken und den genauen Zeitpunkten der Lastspitzen ergänzt.
