Schlüsselfertige Lösung für das Verbrauchsmanagement
Alles aus einer Hand für E.ON Schweden
Vom Zähler zum System und der Datenübertragung einschließlich Bedienung, Logistik, Testen, Installation und Durchführung: Dieses «one-stop-shop»-Angebot von Landis+Gyr war der Anreiz für E.ON Elnät Schweden. Das Unternehmen bestellte eine AMM Lösung mit 390.000 Messpunkten und Betriebsdienstleistungen.
Normalerweise wählen Versorgungseinrichtungskunden nur Teile der Wertschöpfungskette, die sie brauchen. E.ON hat sich für alle entschieden. All diese Elemente funktionieren nahtlos zusammen und liefern eine wertgesteuerte Lösung, welche die erwähnten Erwartungen für einen der führenden Energielieferanten in Schweden garantiert.
Der Grund für dieses Programm war einfach. Am 1. Juli 2009 müssen alle Versorgungseinrichtungen in Schweden ihre Zähler aufgrund neuer Gesetze monatlich ablesen und Rechnungen, basierend auf effektiven Verbrauchsdaten, ihren Kunden liefern. Es ist unmöglich, "Ableser" für diese Arbeit zu beschäftigen, da die Bevölkerungsdichte im Norden Schwedens sehr niedrig ist. Deshalb ist eine "smart metering"-Lösung erforderlich.
Umfassende und bewährte Technologie
Der 100 Millionen-Euro-Vertrag umfasste eine integrierte Lösung von Landis+Gyr mit einem gewaltigen Technologieangebot für die 390,000 Messpunkte. Von höchster Bedeutung für E.ON war, kein "Pilot" zu sein. E.ON wollte erprobte und getestete Technik und Dienstleistungen. Dieses ganze Projekt symbolisierte die Qualität und Synergie, die in Bezug auf die Leute, Produkte und Systeme realisiert wurden, während Landis+Gyr und Enermet sich im Jahre 2006 zusammenschlossen. Der Vertrag wurde aufgrund dieser Fusion gewonnen. Landis+Gyr gab E.ON die erforderlichen Masse, Stärken und Zuverlässigkeiten und lieferte das integrierte "smart metering"-System AIM. Dieser Zusammenschluss garantierte lokale Ortskenntnis- und Projektleitungsfertigkeiten. Die Synergien in Produkt-, Lösungs- und Teamarbeit entsprachen den genauen Erfordernissen von E.ON.
Ehrgeiziger Durchführungsplan
Der Vertrag wurde am 18. April 2007 unterzeichnent. Für die nächsten acht Monate arbeiteten E.ON und Landis+Gyr zusammen um das System und die Durchführung zu planen; die grösste Herausforderung war der Einsatz von 390,000 Zählern in einem relativ kurzen Zeitraum. Das Ergebnis waren 10,000 installierte Zähler, die funktionierten, als das vorläufige System sich vergewisserte, Logistik einschliessend, um eine glatte Durchführung sicherzustellen. Am Ende dieser Übung gab E.ON die Zustimmung zum "roll-out".
Kooperation mit Partnern
Um den Auftrag zu gewinnen zählte Landis+Gyr auf seine Partner. Für den Zählereinsatz und den Systembetrieb arbeitet Landis+Gyr mit Bravida Sverige AB, Skvader Systemen AB und Telia Sonera AB zusammen. Ab Januar 2008 wurden durch einen ausgeklügelten Logistikprozess 40,000 Zähler pro Monat installiert, verteilt über ganz Schweden. 250 Mitarbeiter verteilt über das ganze Land, eine Flotte von 90 neuen Fahrzeugen, Schneemobilen und einem Luftkissenfahrzeug.
Es gab auch einen Kampf gegen die Elemente. Bravida war für das entfernen des Schnees auf den Straßen (Hauptstrassen nicht eingeschlossen) verantwortlich, um einen leichten Installationsprozess zu gewährleisten. Parallel dazu besteht ein zweiter Vertrag für das Management und den Betrieb des Systems. Landis+Gyr sammelt die Daten für eine Periode von sechs Jahren. Dies beinhaltet sehr strenge Richtlinien. Am Anfang jedes Monats müssen alle Daten für den letzten Monat gesammelt werden und an E.ON geliefert werden. Dies schliesst die Datenverwaltung, Kundendatenänderungen, neue Wohnsitze usw. ein. Ohne das umfassende AIM-System wäre dies unmöglich.
E.ON Sverige
- Ab dem 1. Juli 2009 müssen alle schwedischen Versorgungsunternehmen ihre Zähler monatlich ablesen.
- 100 Millionen Euro Vertrag, um es E.ON zu ermöglichen, die vom Kunden gewünschte und bewährte Technologie anzuwenden
- Landis+Gyr sammelt für sechs Jahre die Kundendaten als Servicedienstleister
