"Smart Meter"-Revolution erobert die Welt
"Smart Meters" erhöhen die Energieeffizienz und reduzieren den CO2-Ausstoss
Von Cameron O’Reilly
NEW YORK – Wir leben in einer energiebesessenen Welt. Die Forderung nach Strom steigt täglich, da sich die Lebensstandards auf der ganzen Welt fortwährend erhöhen. Aber die Energieversorgung versäumt es Schritt zu halten - und die Preise steigen plötzlich. Treibhausgasemissionen drohen den Planeten zu ersticken.
Regierungen, Versorgungseinrichtungen, Wirtschaftsführer und Hauseigentümer ringen darum, eine Lösung zu finden. Es gibt eine offensichtliche Antwort: Verwalten wir Energie besser!
Dies ist die Mission der 5,000 Mitarbeiter bei Landis+Gyr.
Seit mehr als einem Jahrhundert arbeiten wir als vertrauenswürdiger Partner eng mit führenden Versorgungseinrichtungen in mehr als 30 Ländern auf fünf Kontinenten zusammen, um ihnen zu helfen, Energie durch Verwendung von "smart metering"-Lösungen besser zu verwalten.
"Smart meters" - Kleine, mächtige Kommunikationsmittel - liefern Versorgungseinrichtungen einen Zweiwegefluss von Daten, welche den Stromverbrauch, Effizienz- und Forderungsantwort und Netzschutz verwalten. Verbraucher profitieren davon, Energiekosten und den CO2-Ausstoss in Echtzeit zu überwachen und zu senken. Einen "smart meter" zu haben, ist, wie ein Tachometer in Ihrem Auto zu haben: Sie können nicht in Ordnung bringen, was Sie nicht messen können.
"Smart Meters" ermöglichen auch dem Zukunftshaus, Haushalts- und andere Geräte die sich selber ein- und ausschalten, um Energie zu sparen.
Zukunftsorientierte Vorstandsvorsitzende von Versorgungsbetrieben erkennen zunehmend, dass intelligente Zähler die notwendige geistige Fähigkeit hinzufügen, um energieeffiziente smarte Gittervertriebsnetze zu berücksichtigen, die gebraucht werden, um Stromversorgung zu sichern, zu schützen und zu konservieren.
Das Potenzial von Energieeinsparung - dem "fünften Treibstoff" nach Kohle, Erdgas, nuklearer und erneuerbarer Wind und Solarenergie - sind enorm. Industrieexperten weisen darauf hin, das energische Investitionen diesbezüglich den Bedarf bis 2020 beinahe gleich bleiben lassen.
So ist es keine Überraschung, dass die Welt am Scheitelpunkt von einer "Smart Meter Revolution" steht.
Heute führt Europa in der Gesamtanzahl von intelligenten Zählereinsätzen.
Die erste grosse Markteinführung war in Italien, wo die Versorgungseinrichtung Enel über die letzten fünf Jahre 27 Millionen intelligente Zähler installierte. In Frankreich hat EDRF, eine Tochtergesellschaft der Versorgungseinrichtung EDF, jüngst die Einführung von einem der grössten "Smart Meter"-Pilotprogramms angekündigt. Darin eingeschlossen ist auch der Ersatz von etwa 300,000 alten Zählern. Intelligente Zähler werden auch in Schweden eingesetzt, und der Appell breitet sich über Skandinavien, die Niederlande, das Vereinigte Königreich und Irland aus.
Intelligente Zähler finden auch in anderen Teilen der Welt wie China, Australien, Neuseeland, Südafrika und Brasilien Anklang.
Und lassen Sie uns Nordamerika nicht vergessen. Die zwei größten US-Staaten - Kalifornien und Texas - sind darin führend, wie auch Ontario, die grösste Provinz Kanadas.
Ein 5%iger Rückgang der nationalen Nachfrage würde die Notwendigkeit beseitigen, 625 selten genutzte US-Kraftwerke zu unterhalten. Brattle Group Studien belegen, dass das eine Kostenersparnis von 3 Milliarden UDS bedeuten würde. Die Industrie schätzt, dass weltweit über 500 Millionen alte Zähler über die nächsten 10 Jahre durch intelligentze Zähler ersetzt werden könnten und bis Anfang 2010 etwa 50 Millionen in die USA.
Dies ist in jeder Hinsicht eine Revolution. Jedoch ist die "Smart Meter"-Revolution im Gegensatz zu den meisten Revolutionen, wo es Gewinner und Verlierer gibt, nur ein Gewinn für Versorgungseinrichtungen, Verbraucher und die Umwelt.
