Zug/Gais, Switzerland – 16. Januar 2012 – Landis+Gyr, einer der weltweit führenden Anbieter von Energiemanagement Lösungen ist eine Partnerschaft für Smart Metering und Smart Grid in der Schweiz mit Optimatik eingegangen, einem der Führer im Bereich von Projektierung, Implementation, Installation und Wartung integrierter Energiemarkt-Lösungen.
Aktuell
In dem halben Jahr seit der letzten Ausgabe unseres Newsletters Smart Metering Schweiz hat sich die Welt der Energieversorgung fundamental verändert. Zwar sind die physikalischen Gesetze der Erzeugung, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie noch immer dieselben, aber die Politik hat nach Fukushima – und im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen – die Energiewende eingeläutet.
Der Wirtschaftsverband swisscleantech (http://www.swisscleantech.ch) vertritt eine nachhaltige und liberale Wirtschaftspolitik. Der Verband bündelt die Kräfte aller Unternehmen, welche eine Cleantech Ausrichtung der Schweiz aktiv unterstützen. Cleantech gilt dabei als Qualitätsmerkmal für ressourceneffizientes und emissionsarmes Wirtschaften - und hat für Landis+Gyr und die gesamte Energieversorgungs-Branchen grosse Relevanz.
Der E450-Zähler ist der neue Landis+Gyr Smart Meter für die Gridstream Lösung – er integriert vielfältige Funktionen in ein und demselben Gerät: einen höchst integrierten und intelligenten Stromzähler, einen Multienergie-Datenerfasser und einen Zwei-Wege-Fernkommunikationsknoten. Mit dieser jüngsten Innovation von Landis+Gyr bietet der finnische Energielieferant Järvi-Suomen Energia Oy insgesamt 100’000 Kunden die Vorteile des Smart Meterings.
Das Gridstream MDUS-System (Smart Meter Data Unification and Synchronization) von Landis+Gyr ist ab sofort in das Lösungsportfolio SAP for Utilities® integrierbar. Bereits vorhandene IT-Strukturen lassen sich somit an künftige IT-Architekturen von Versorgungsunternehmen anpassen und in diese einbinden. Die neue Software ist das Produkt einer intensiven Zusammenarbeit beider Unternehmen. Dank der Einbindung von Gridstream MDUS in SAP for Utilities® können Energieversorger jetzt noch wettbewerbsfähigere und kostengünstigere Lösungen anbieten, die sich zudem bereits in Feldversuchen bewährt haben. Für Landis+Gyr und SAP resultiert die Kooperation in einer gemeinsamen Produktstrategie, die auf die Optimierung des Energiemanagements von Versorgungsunternehmen ausgerichtet ist.
Trotz des EU-Mandats bestehen in vielen Teilen Europas nach wie vor Unsicherheiten bezüglich der geplanten Smart-Metering-Einführung. Allerdings gibt es einen Bereich, in dem die Geschäftsvorteile aus einer frühen Übernahme der Smart-Metering-Technologie klar auf der Hand liegen: die Wertkarten- oder „Pay-As-You-Go“-Zähler.
Das neue E35C-Ethernet-Modul definiert den Leistungsumfang dieses bewährten Kommunikationsmoduls neu. Versorgungsunternehmen können nun den Verbrauch von verschiedenen Energieformen insgesamt über eine High-Speed-TCP/IP-Verbindung verwalten. Eine integrierte M-Bus-Schnittstelle stellt ein einfaches Medium für die Verbindung von Mehrenergie-Zählern bereit. Damit werden Mehrenergie-Anwendungen für Privathaushalte zu einer erschwinglichen Option.
Landis+Gyr hat bisher mehr als 20’000 SyM2-Zähler ausgeliefert, die in enger Zusammenarbeit mit den deutschen Versorgungsunternehmen RWE, EnBW und E.ON Energie entwickelt wurden und die die Zählerparks von Sondervertragskunden (Industrie- und Gewerbekunden) vereinheitlichen sollen – mit Erfolg, wie die Umsatzzahlen zeigen.
Gemeinsam mit Landis+Gyr hat die Schweizer Firma wemel GmbH eine kundenspezifische Lösung für Elektrofahrzeuge entwickelt. Mit intelligenten E-Ladestationen lassen sich Elektrofahrzeuge wie Elektroscooter, Gabelstapler oder selbst Autos in nahezu unbegrenzter Zahl im Batch-Verfahren aufladen – ohne Überlastung und bei optimaler Ausnutzung der lokalen Netzkapazität. Da das Aufladen der Fahrzeuge stets zum niedrigsten verfügbaren Tarif erfolgt, sinken die Energiekosten für den Endverbraucher. Damit sind die intelligenten, zukunftsweisenden E-Ladestationen ideal für Unternehmen, die Elektrofahrzeuge im Betrieb einsetzen bzw. ihrer Belegschaft eine solche Lademöglichkeit für den privaten Gebrauch zur Verfügung stellen wollen.
Gridstream Converge ist das automatische Zählerfernauslesesystem von Landis+Gyr für industrielle und gewerbliche Anwendungen, das Versorgungsunternehmen einen automatisierten, durchgängigen Prozess – vom Zähler bis hin zur Verrechnung – bietet. Dank ihrer offenen Architektur lässt sich diese End-to-End-Lösung zur Analyse oder Simulation von Verbrauchsgewohnheiten leicht in andere Systeme integrieren.
Seit Juni 2010 können die Düsseldorfer Endverbraucher bei der Abrechnung ihres Stromverbrauchs zwischen dem klassischen Tarif und einem neuen, flexiblen Tarif wählen. Grundpfeiler dieser Entwicklung war ein umfassendes Pilotprojekt der Stadtwerke Düsseldorf. Begonnen wurde es, um einerseits die technologischen Herausforderungen einer Smart-Metering-Infrastruktur zu erkennen und um andererseits herauszufinden, wie die vielfältigen Möglichkeiten, die Smart Metering bietet, von den Endverbrauchern angenommen werden. Der städtische Energieversorger von Düsseldorf, die Stadtwerke Düsseldorf, haben sich für Landis+Gyr als Partner für dieses Projekt entschieden.
Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) liefern rund 10 Prozent des nationalen Strombedarfs in der Schweiz und sind damit eines der grössten Stromversorgungsunternehmen der Schweiz. Für rund eine Million Menschen werden eine sichere, zuverlässige und umweltfreundliche Energieversorgung sowie eine breite Palette an zugehörigen Dienstleistungen bereitgestellt, womit das Unternehmen viel zur hohen Lebensqualität beiträgt. Bereits 2009 startete EKZ ein Pilotprojekt zur Implementierung einer Smart-Metering-Infrastruktur. Das Projekt verfolgte mehrere Ziele: EKZ wollte ihre täglichen Routineprozesse bündeln, die Netzwerküberwachung und die Energiebeschaffung optimieren sowie die Kundenbindung erhöhen.
Zug, Schweiz und Tokio, Japan – 19. Mai 2011 – Die Eigentümer von Landis+Gyr und die Toshiba Corporation (TOKYO: 6502) gaben heute bekannt, dass Toshiba, einer der Weltmarktführer für Elektronik und Power Systems, Landis+Gyr, den führenden Anbieter von Energiemanagement¬lösungen für Energieversorgungsunternehmen, für einen Barpreis von USD 2.3 Mia. übernimmt. Damit entsteht ein neuer Weltmarktführer für Smart Grids, sog. intelligente Stromversorgungsnetze.
In der fünften Ausgabe der Landis+Gyr Kundenzeitung SMS ist viel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft die Rede. Das hat damit zu tun, dass das Metering und wohl die ganze Welt der Energieversorgung mitten im Umbruch steckt. Bewährtes verschwindet, neue Denkweisen, neue Prozesse, neue Anwendungen und neue Geschäftsmodelle stehen zur Diskussion oder werden bereits im Alltag erprobt.
Unregulierte Märkte setzen zunehmen auf Smart Metering – die Technologie, mit der sich Versorger erfolgreich auf neue Marktsituationen einstellen können.
Cisco und Landis+Gyr beabsichtigen die gemeinsame Entwicklung von Kommunikationslösungen, mit deren Hilfe Versorger und ihre Kunden die Stromversorgung und den Energieverbrauch effizienter steuern können. Die Zusammenarbeit wird die Bereitstellung normierter Lösungen für die Energiebranche beschleunigen.
Landis+Gyr möchte seinen Kunden dabei helfen, sich möglichst innovativ und dennoch kostenbewusst auf die Zukunft vorzubereiten. Damit dies gelingt, baut Landis+Gyr derzeit strategische Allianzen mit einigen der erfolgreichsten Unternehmen der Welt. Zweck dieser Maßnahme: die Bereitstellung lückenloser Komplettlösungen. Auf lokaler Ebene schließt Landis+Gyr Partnerschaften, um die eigene Servicereichweite zu verbessern und Ihnen zeitnah und unmittelbar vor Ort zur Seite zu stehen.
Landis+Gyr freut sich über die rasante Entwicklung des für unserer Branche typischen Umfelds. In zahlreichen Ländern Europas verzeichnen wir eine Tendenz in Richtung AMM, da dort erkannt wurde, dass auf diese Weise sowohl geschäftliche Verbesserungen als auch die von der EU gesteckten 20-20-20 Ziele realisierbar sind.
Sie suchen nach einem hochpräzisen Gridzähler, der sich auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden zuschneiden lässt? Der aktuelle Landis+Gyr Gridzähler E850 (Typ ZMQ) ist nicht nur das Spitzengerät seiner Klasse, sondern bietet mit seinem integrierten Funktionsumfang und seinen schnellen und präzisen Abrechnungsfunktionen selbst größten Netzkunden die Möglichkeit, Zeit und Geld zu sparen. Darüber hinaus ist er konform und interoperabel und fügt sich nahtlos in jede Umgebung ein.
Das Europaparlament ist zu einer Einigung in Bezug auf das EU Energiepaket gelangt, die besagt, dass alle Haushalte in der EU bis 2022 mit intelligenten Zählern ausgestattet sein müssen. Darüber hinaus hat das Parlament eine erste Lesung der EPBD-Direktive (Energy Efficiency of Buildings Directive) gehört und dafür gestimmt, die Smart-Meter-Implementierung durch das Vorschreiben intelligenter Zähler für alle Neubauten und Sanierungen noch weiter zu beschleunigen.
Die Entscheidung bedeutet, dass intelligente Zählertechnik für die EU eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung ihrer ehrgeizigen Umwelt- und Energieeffizienzziele spielen wird. Das EU Energiepaket besagt, dass 80 Prozent der Haushalte in der EU bis 2020 mit intelligenten Zählern ausgestattet sein müssen, während die EPBD besagt, dass die Direktive bereits 2012 in nationales Recht überführt wird.
